Verkehr:Weniger Platz für Autos

Der Deutsche Städtetag will weniger Kohlendioxid in der Luft und setzt sich für klimaschonende Mobilität ein. Fußgänger, Radler und Busse sollen mehr Raum erhalten.

Von Thomas Jordan, Dortmund

In deutschen Städte sollen Autos künftig weniger Platz auf den Straßen bekommen, Busse, Bahnen, Radfahrer und Fußgänger dafür mehr. Es gehe darum, "den begrenzten öffentlichen Raum in Städten neu aufzuteilen", erklärte der Präsident des Deutschen Städtetages, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU). Die Mobilität in Städten klimaschonender zu gestalten, müsse heißen, "weniger Platz für Autos, dafür mehr Raum für Menschen, die mit ÖPNV, dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind", sagte Lewe zum Auftakt der Hauptversammlung des Städtetags am Donnerstag in Dortmund: "Das Gesicht unserer Städte soll nicht Parkplatz oder vierspurige Straße sein." Die Vertreter der Städte fordern zudem eine Abgabe auf den Ausstoß von Kohlendioxid. Das Städtetags-Präsidium habe sich einmütig dafür ausgesprochen, dass eine "zusätzliche CO₂-Bepreisung als nationaler Alleingang ein geeignetes und notwendiges Instrument" zur Eindämmung des Klimawandels sei, sagte der Vizepräsident des Verbands, der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD).

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