Syrien Mindestens 40 Tote bei Anschlag vor Moschee

Bei einem Anschlag vor einer Moschee bei Damaskus sind am Freitag nach Angaben von Aktivisten mindestens 40 Menschen getötet worden.

Bei einem Anschlag vor einer Moschee bei Damaskus sind am Freitag nach Angaben von Aktivisten mindestens 40 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien sieben Kinder, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Zunächst hatte die in London ansässige oppositionsnahe Organisation von mindestens 20 Todesopfern gesprochen. Die heftige Explosion ereignete sich den Angaben zufolge in der Stadt Suk Wadi Barada rund 40 Kilometer nordwestlich der syrischen Hauptstadt. Dutzende Menschen seien darüber hinaus verletzt worden, viele von ihnen schwer. Es sei daher mit weiteren Toten zu rechnen, erklärte die Beobachtungsstelle.

Suk Wadi Barada wird von den Rebellen kontrolliert, aber von den Regierungstruppen belagert. Die amtliche Nachrichtenagentur Sana berichtete, es sei eine Autobombe explodiert, als "Terroristen" Sprengstoff in den Wagen nahe einer Moschee geladen hätten. Als Terroristen bezeichnet die Regierung alle Aufständischen. Die Rebellen machten hingegen Regierungstruppen für den Anschlag verantwortlich.