Syrien Autobombe tötet mindestens 34 Menschen

Bei einem Anschlag in der Provinz Hama sterben mindestens 34 Menschen, 50 werden verletzt. Angeblich sollen Aufständische dahinter stecken.

Durch die Explosion einer Autobombe sind in der zentralsyrischen Provinz Hama mindestens 34 Menschen getötet worden. Mehr als 50 Menschen seien zudem verletzt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana.

Der Anschlag ereignete sich demnach in der von Truppen des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad kontrollierten Ortschaft Al-Horra. Die Agentur sollen Aufständische für den Anschlag verantwortlich sein.

In Syrien herrscht seit mehr als drei Jahren Bürgerkrieg. Ausgangspunkt waren im März 2011 zunächst friedliche Proteste gegen Assad, die in einen blutigen Konflikt zwischen den Gegnern des syrischen Staatschefs und dessen Armee mündeten. Seither wurden Schätzungen zufolge mehr als 160.000 Menschen getötet. Millionen Syrer sind auf der Flucht.

Flüchtlinge 51 Millionen Menschen auf der Flucht - jeder zweite Flüchtling ist ein Kind
UN-Statistik

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Es sind dramatische Zahlen, die das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen in seiner Jahresstatistik nennt: Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Flüchtlinge weltweit auf 51 Millionen gestiegen, 50 Prozent von ihnen sind minderjährig. Zwar wurden 2013 in Deutschland die meisten Asylanträge gestellt, doch bei der Aufnahme von Menschen in Not hält sich der Westen stark zurück.