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Sexualisierte Gewalt:EKD-Betroffenenbeirat nimmt Arbeit auf

In der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt künftig von einem Betroffenenbeirat begleitet. Das Gremium aus zwölf Betroffenen werde erstmals im September zusammentreten, teilte die EKD am Donnerstag mit. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Bereichen, in denen unter dem Dach der Kirche sexualisierte Gewalt verübt wurde, darunter sind auch ehemalige Heimkinder der Diakonie. Die Beteiligung von Betroffenen an der Prävention und Aufarbeitung ist Teil eines elf Punkte umfassenden Handlungsplans, den die Synode der EKD im Herbst 2018 beschlossen hatte. Zuletzt hatte es Kritik an Prioritäten und Tempo der Aufarbeitung in der EKD gegeben, auf einen ersten Aufruf zur Beteiligung am Betroffenenbeirat hatten sich zudem nicht genug Teilnehmer gemeldet.

© SZ vom 04.09.2020 / ZOC

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