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Seenotrettung:Alan Kurdi erreicht Sardinien

Nach tagelanger Irrfahrt auf dem Mittelmeer ist das deutsche Rettungsschiff Alan Kurdi mit 125 Flüchtlingen an Bord am Donnerstag in Sardinien vor Anker gegangen. Italien habe dem Schiff im Hafen von Arbatax Zuflucht vor einem Unwetter gewährt, erklärte die Regensburger Seenotrettungsorganisation Sea-Eye. Das italienische Innenministerium kündigte an, dass die Geretteten dort an Land gehen dürften. Es laufe ein Verfahren zur Verteilung, 80 Prozent der Geretteten würden auf andere europäische Länder verteilt, hieß es. Die Alan Kurdi hatte am Samstag vor der libyschen Küste 133 Menschen aus Seenot gerettet und zunächst vor Lampedusa vergeblich auf eine Erlaubnis zur Einfahrt in einen europäischen Hafen gewartet.

© SZ vom 25.09.2020 / epd

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