Prominente Burschenschafter – getty_1270725601_1

Er gilt zwar nicht als rechtsextrem, populistisch kann man ihn allemal nennen: Zu den wenigen Zeitgenossen, von denen bekannt ist, dass sie Burschenschafter sind oder waren, gehört Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Er trat während seiner Bundeswehrzeit in Münster der Burschenschaft Franconia als "Militär-Fux" bei, trat später wieder aus und dann wieder ein, wie die Berliner Taz ihn zitiert. 

Auf der Internetseite der Franconia wird vom Fechten geschwärmt: "Das Fechten auf der Mensur ist in unseren Augen ein unverzichtbares, freiwillig auf sich genommenes Zeichen der Einsatzbereitschaft. Jeder Bundesbruder zeigt damit, daß er für seine Verbindung auch den 'Kopf hinhält'. Auch ist die Mensur ein Moment, in dem jeder Bundesbruder an seine physische und psychische Leistungsgrenze herangeführt wird und somit lernt, mit Extremsituationen umzugehen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Dieses persönliche Risiko zugunsten der Gemeinschaft zu überwinden, ist die eigentliche Leistung bei einer Partie." 

Bild: getty 29. Mai 2010, 14:472010-05-29 14:47:35 © (sueddeutsche.de/pfau)/jja