Politik kompakt:Mehr als 30 Tote bei Selbstmordanschlag in Pakistan

Lesezeit: 3 min

Zwei Selbstmordattentäter haben bei einem Anschlag auf einen muslimischen Schrein in Zentralpakistan mindestens 41 Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als 100 weitere wurden bei dem Blutbad am Sonntag verletzt, viele von ihnen schwer.

Polizeisprecher Iftikhar Sahu sagte, zwei Täter hätten sich vor dem Haupteingang eines Mausoleums für einen Sufi-Heiligen in der Nähe der Stadt Dera Ghazi Khan in die Luft gesprengt. Pakistanische Medien berichteten von mindestens drei Explosionen.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. In Pakistan werden jedoch immer wieder Anschläge auf Sufi-Schreine und Anhänger des Sufismus verübt. Radikale Gruppen wie die Taliban lehnen diese in Südasien weit verbreitete Auslegung des Islam und deren Praktiken wie die Verehrung von Heiligen ab.

(dpa)

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