Politicker Israelische Soldaten durch Granaten aus Syrien verletzt

Wieder schlagen Granaten aus Syrien auf dem Golan ein. Zwei israelische Soldaten werden verletzt. Die Israelis schießen zurück.

Zwei israelische Soldaten sind auf den Golanhöhen durch in Syrien abgefeuerte Granaten leicht verletzt worden. Die Geschosse seien nach ersten Erkenntnissen bei den innersyrischen Kämpfen versehentlich auf israelischem Gebiet eingeschlagen, teilte eine Sprecherin der Armee auf Anfrage mit. Israelische Einheiten nahmen den Punkt, von dem aus die Granaten abgeschossen worden waren, daraufhin unter Feuer. Wer die Granaten abgefeuert hatte und ob es auf syrischer Seite durch den israelischen Beschuss Opfer gab, blieb unbekannt.

Israel wird seit dem vergangenen Jahr immer wieder von verirrten Geschossen aus Syrien getroffen. Mehrmals hatte die Armee zurückgeschossen. Israel hatte die Golanhöhen im Sechstagekrieg 1967 von Syrien erobert und später annektiert. Beide Länder befinden sich offiziell im Kriegszustand. Ein Jahr nach dem Jom-Kippur-Krieg von 1973 wurde die Einrichtung einer Pufferzone unter UN-Kontrolle vereinbart. Dort dürfen sich eigentlich nur UN-Beobachtertruppen aufhalten. Allerdings ignorieren sowohl Rebellen als auch Regierungstruppen oft diese Vereinbarung.