Papst Benedikt XVI.:"Vater der Transparenz"

Erzbischof Georg Gänswein hat den emeritierten Papst Benedikt XVI. gegen die Kritik in Folge des Münchener Missbrauchsgutachtens verteidigt. Man könne von dem 94-Jährigen als "Vater der Transparenz" sprechen, sagte Benedikts Privatsekretär dem katholischen Fernsehsender EWTN in einem Gespräch, das am Dienstag ausgestrahlt werden soll. Gänswein kritisiert darin nach Angaben des Senders die "rasche mediale Verurteilung" des Emeritus, der seit seinem Amtsrücktritt 2013 im Vatikan-Kloster Mater Ecclesiae lebt. Gänswein betonte, Ratzinger sei zwar bei dem Treffen, in dem es um den Einsatz eines pädophilen Priesters ging, dabei gewesen, er habe jedoch weder Kenntnis von der Missbrauchsvergangenheit des Priester gehabt noch, dass dieser in der Seelsorge eingesetzt werden sollte.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB