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Pakistan: Attentat auf Ausbildungszentrum:Blutige Rache für Bin Laden

Es sind Bilder des Grauens die an diesem Freitag aus Pakistan kommen: Zwei Selbstmordattentäter haben sich vor einem Ausbildungszentrum für Sicherheitskräfte im Nordwesten des Landes in die Luft gesprengt und dabei bis zu 90 Menschen getötet.

10 Bilder

Victims of a suicide bomb blast in Charsadda pass each other on stretchers as they are treated at Lady Reading hospital in Peshawar

Quelle: REUTERS

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Es sind Bilder des Grauens die an diesem Freitag aus Pakistan kommen: Zwei Selbstmordattentäter haben sich vor einem Ausbildungszentrum für Sicherheitskräfte im Nordwesten des Landes in die Luft gesprengt und dabei bis zu 90 Menschen getötet. Die Taliban sprachen von einem Racheakt für den Tod Bin Ladens.

Rekruten, die bei dem Sprengstoffanschlag an diesem Morgen in Pakistan verletzt wurden, werden in Sicherheit gebracht: Bei dem Anschlag auf ein Ausbildungszentrum in Shabqadar im Nordwesten des Landes kamen 89 Menschen ums Leben, weitere 120 wurden verletzt.

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Quelle: AFP

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Pakistanische Sicherheitskräfte untersuchen den Eingang zum Camp der paramilitärischen Frontier Constabulary (FC). Es sind grausige Bilder, die an diesem Morgen aus Pakistan kommen. Nach Polizeiangaben waren die Sprengstoffwesten der Täter mit Nägeln bestückt.

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Quelle: AP

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Ein Sicherheitsmann zeigt ein Foto, das er im Gepäck eines Rekruten gefunden hat. Die Männer waren gerade dabei, einen kurzen Heimaturlaub anzutreten, als die beiden Selbstmordattentäter den Doppelanschlag verübten. Bei der Mehrheit der Opfer handelt es sich um Mitglieder des Grenztruppen, es waren aber auch Zivilisten unter den Getöteten.

At least 60 people most of them paramilitary recruits killed in s

Quelle: dpa

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Rettungskräfte transportieren Särge mit den Opfern ab. Das Trainingslager der paramilitärischen Sicherheitskräfte befindet sich nicht weit von der Provinzhauptstadt ..

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Quelle: AP

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... Peschawar, wo Angehörige auf die Ankunft der Opfer warten.

A man injured by a suicide bomb attack in Charsadda awaits treatment at the Lady Reading hospital in Peshawar

Quelle: REUTERS

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Ein Verletzter wartet im Krankenhaus von Peschawar auf seine Behandlung: Der Anschlag ereignete sich nicht weit von den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan, die als Hochburg islamistischer Kämpfer gelten. Die paramilitärischen Sicherheitskräfte werden dort vor allem im Kampf gegen Aufständische eingesetzt.

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Quelle: AP

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Bei dem Attentat an diesem Freitag handelt es sich um das bislang verheerendste seit der Tötung von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden. Nach der ersten Explosion wurden auch die Helfer zum Ziel: Als Menschen den Verletzten zu Hilfe eilten, zündete der zweite Attentäter seinen Sprengsatz in der Menge.

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Quelle: AP

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Die Bilder nach dem Anschlag zeigen blutüberströmte Männer, die von Helfern ins Krankenhaus gebracht wurden. Inzwischen haben sich die pakistanischen Taliban zu dem Anschlag bekannt. Sie sprachen von einem Racheakt für den "Märtyrertod" von Osama bin Laden.

At least 60 people most of them paramilitary recruits killed in s

Quelle: dpa

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Szenen aus dem Krankenhaus in Peschawar: Unter den Verletzen schweben nach Agenturangaben noch 15 in Lebensgefahr.

At least 60 people most of them paramilitary recruits killed in s

Quelle: dpa

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Der Sprecher der pakistanischen Taliban drohte noch mit weiteren Anschlägen. Die Vereinigung militanter Gruppen, die al-Qaida nahe stehen, wird von der pakistanischen Regierung für die meisten Anschläge in dem Land verantwortlich gemacht.

© sueddeutsche.de/hai/mati/gba/lala

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