Nordkorea:Unbekanntes Land, ganz nah

In Nordkorea ist Tourismus nur unter großen Einschränkungen möglich. Der Fotograf David Guttenfelder bereiste das isolierte Land gemeinsam mit dem Reporter Eric Talmadge und brachte eindrückliche Bilder aus dem nordkoreanischen Alltag mit.

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Nordkorea ist international isoliert, Tourismus nur unter Einschränkungen möglich. Der Fotograf David Guttenfelder hat das Land bereist und eindrückliche Bilder des nordkoreanischen Alltags mitgebracht. Eine Woche lang reiste er im Juni mit dem Reporter Eric Talmadge von der Agentur Associated Press durch den abgeschotteten Staat.

Auf diesem Bild vom 17. Juni 2014 röstet ein Mann Kartoffeln und Hühnchen am offenen Feuer. Es ist in der Stadt Samjiyon aufgenommen. Für die Reise mussten der Fotograf und der Reporter sich strikt an die Vorgaben der nordkoreanischen Machthaber halten. Sie wurden auf Schritt und Tritt von Vertretern des Regimes begleitet und konnten auch nicht einfach die Menschen auf der Straße interviewen.

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Dieses Bild zeigt Nordkoreaner, die sich neben einer Eisenbahnstrecke in der Provinz Nord-Hamgyong ausruhen.

Im Westen bekommt man normalweise politische Paraden in Pjöngjang und inszenierte Diktatoren-Bilder zu Gesicht - die Bilder von David Guttenfelder aus dem Norden des Landes sind daher ungewöhnlich. Auch wenn selbst diese Bilder nur ein ausgewählten Ausschnitt zeigen.

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Ähnlich wie früher in der Sowjetunion gibt es auch in Nordkorea spezielle Hotels für Ausländer - hier eines in Chongjin. Touristen können das Land nicht auf eigene Faust bereisen, sondern bekommen einen einheimischen Reiseleiter zur Seite gestellt. Ähnlich wie Journalisten dürfen sie auch nicht einfach so Kontakt zu Einheimischen aufnehmen. Doch seit einiger Zeit bemüht sich Nordkorea sichtlich, Besucher ins Land zu locken: Diktator Kim Jong-Un ließ 2013 ein riesiges Luxus-Skiressort errichten, angeblich soll es auch einen neuen Großflughafen geben. Die Besucher sollen Geld in das bettelarme Nordkorea bringen.

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Der Blick aus diesem Hotelzimmer in Hamhung fällt auf einen Wohnblock an einer Hauptstraße. Es ist nicht Guttenfelders erste Reise nach Nordkorea. Der Fotograf, der schwerpunktmäßig in Asien arbeitet, hat das Land bereits Dutzende Male besucht.

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Hier arbeitet ein Mann nahe der Hafenstadt Wonsan an seinem Pick Up. Außerhalb von Pjöngjang gibt es nur wenige Autos, berichten Guttenfelder und Talmadge. Und die wenigen, die es gebe, blieben häufig liegen - so wie der Truck auf dem Bild.

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Wonsan ist die sechstgrößte Stadt Nordkoreas und gilt als beliebter Badeort. Hier picknickt eine Gruppe junger Nordkoreaner am Strand. Auch Touristen können in der Hafenstadt baden. Allerdings nur in Begleitung ihrer Reiseführer, versteht sich.

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Ein Mann in Samjiyon rastet in der Nähe von Propagandaplakaten, die es in Nordkorea überall gibt. Guttenfelder und Talmadge hielten unterwegs immer wieder an, um Fotos zu machen.

© Süddeutsche.de/beitz/lala
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