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Mecklenburg-Vorpommern:SPD will mit AfD kooperieren

Eine mögliche Zusammenarbeit der SPD mit der AfD in Sassnitz auf Rügen sorgt für Ärger bei den Sozialdemokraten: Im Stadtrat der Hafenstadt in Mecklenburg-Vorpommern will die SPD laut Informationen des NDR gemeinsam mit der AfD und Wählergruppen in der kommenden Woche sieben Anträge durchsetzen; die Gruppe hätte eine Mehrheit. Der Generalsekretär der Landes-SPD, Julian Barlen, lehnt das ab: "Unsere Haltung als SPD ist klar", so Barlen auf Facebook. "Wir akzeptieren keine Kooperation mit der AfD." Er fordert, die Anträge für die Sassnitzer Stadtvertretung zurückzuziehen und den Schulterschluss mit den anderen Fraktionen zu suchen. Erst kürzlich hatte die Wahl eines NPD-Politikers unter anderem durch Vertreter von CDU, SPD und FDP zum Ortsvorsteher in einer hessischen Gemeinde bundesweit für Empörung gesorgt.