Islam:Antrag der Zentralmoschee

Vier Monate nach Start eines Modellprojekts in Köln zu Muezzinrufen haben zwei Moscheegemeinden den traditionellen Gebetsruf beantragt. Für die Kölner Zentralmoschee - eine der bekanntesten Moscheebauten in Deutschland - müsse die zuständige Ditib-Gemeinde noch ein Lärmschutzgutachten vorlegen, teilte die Stadt Köln am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur mit. Erst dann könne über den Antrag entschieden werden. Für den zweiten Antrag aus dem Stadtbezirk Mülheim fehlten ebenfalls Unterlagen, weshalb über diesen nicht entschieden worden sei. Einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers zufolge hofft die Ditib-Gemeinde, den Muezzinruf in der Zentralmoschee von diesem Sommer an anbieten zu können. Das nötige Lärmschutzgutachten werde demnächst in Auftrag gegeben. Seit Anfang Oktober können muslimische Gemeinden in Köln im Rahmen eines zweijährigen Modellprojekts den öffentlichen Gebetsruf bei der Stadt beantragen.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema