Iranerin Sakineh AshtianiFalsche Hoffnung auf die Freiheit

Seit 2006 sitzt die Iranerin Sakineh Ashtiani wegen angeblichen Ehebruchs und der Beihilfe zum Mord an ihrem Ehemann im Gefängnis. Fast sah es so aus, als ob sie bald freikommen würde - doch daraus wurde nichts. Eine Chronologie.

Seit 2006 sitzt die Iranerin Sakineh Ashtiani wegen angeblichen Ehebruchs und der Beihilfe zum Mord an ihrem Ehemann im Gefängnis. Fast sah es so aus, als ob sie bald freikommen würde - doch daraus wurde nichts.

Die zuletzt vom staatlichen iranischen Sender Press TV veröffentlichten Fotos zeigen die inzwischen 43-jährige Ashtiani in einer Art Pseudo-Dokumentation, in der sie den Mord an ihrem Ehemann Ebrahim Ghaderzadeh nachstellen muss. Möglicherweise glaubt Ashtiani, dass sie für ihre Mitwirkung bei der Sendung begnadigt werden könnte. Nach wie vor droht ihr die Todesstrafe.

Bild: AFP 13. Dezember 2010, 14:402010-12-13 14:40:08 © sueddeutsche.de/hild