Iran:Teheran bremst im Atomstreit

Eine Einigung im Atomstreit mit den USA wird es nach Angaben aus Teheran vor dem politischen Machtwechsel in Iran Anfang August wohl nicht geben. Das gab Irans Regierungssprecher Ali Rabiei am Dienstag bekannt. Seit April laufen in Wien Verhandlungen über eine Rettung des Atomabkommens von 2015. Die USA unter dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump hatten das Abkommen 2018 verlassen. Die Islamische Republik weitete daraufhin ihre nuklearen Aktivitäten entgegen der Vereinbarungen schrittweise aus und schränkte internationale Atominspektionen ein. Die diplomatischen Bemühungen der anderen Vertragsstaaten -Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Russland und China - fokussieren sich derzeit auf die Rückkehr der USA zu dem Deal sowie die im Abkommen vorgesehene Aufhebung der Sanktionen gegen Teheran. Gleichzeitig soll Iran seine nukleartechnischen Auflagen wieder einhalten.

Der neugewählte Präsident Ebrahim Raisi hatte das Abkommen in den vergangenen Jahren stets kritisiert.

© SZ vom 30.06.2021 / dpa
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