Frankreich:Hilfspaket soll Inflation mildern

Frankreich will die Kaufkraft der Bevölkerung in der Krise mit weiteren Hilfen im Umfang von etwa 20 Milliarden Euro stärken. Die Regierung in Paris beriet am Donnerstag über eine weitere Deckelung der Strom- und Gaspreise, Tank-Zuschüsse für Berufstätige, eine Mietpreisbremse und die Erhöhung von Renten sowie Sozialleistungen. Das Gesetz über die Hilfen muss nun das Parlament passieren, wo Forderungen der Opposition nach weiterreichender Unterstützung zu erwarten sind. Frankreich habe seit 2021 bereits 23 Milliarden Euro im Kampf gegen steigende Preise und Lebenshaltungskosten ausgegeben, vor allem für die Begrenzung der Strom- und Gastarife für die Verbraucher, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Angesichts dieser Anstrengungen habe Frankreich die niedrigste Inflation in der Eurozone, die derzeit im Jahresschnitt bei fünf Prozent liege. Der Staat tut viel, und der Staat, das ist der Steuerzahler", sagte Le Maire. Zur Unterstützung der Bevölkerung seien aber auch die Unternehmen gefordert. Diejenigen, die dazu in der Lage seien, sollten nun die Löhne erhöhen.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB