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Frankreich:Anti-Terror-Ermittlungen nach Messerangriff

Nach der tödlichen Messerattacke im Südosten Frankreichs untersucht nun die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft den Vorfall. Vorläufige Ermittlungsergebnisse deuteten darauf hin, dass der Angreifer die öffentliche Ordnung "durch Bedrohung oder Terror" massiv stören wollte, teilte die Behörde mit. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 33-jährigen Sudanesen seien Dokumente aufgetaucht, in denen sich der Mann insbesondere darüber beschwere, dass er in einem Staat von Ungläubigen lebe. Der mutmaßliche Täter soll zuvor mit Messerstichen in Romans-sur-Isère nahe Valence zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt haben. Der Angreifer leistete bei seiner Festnahme laut Staatsanwaltschaft keinen Widerstand.

© SZ vom 06.04.2020 / Reuters

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