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Europa:Beitrittsgespräche können beginnen

EU-Länder einig, mit Albanien und Nordmazedonien zu verhandeln

Offenbar haben sich die EU-Länder geeinigt, mit Nordmazedonien und Albanien Beitrittsgespräche zu beginnen. Die Botschafter der 27 Staaten kamen darüber am Montag überein, jedoch müssen die jeweiligen Hauptstädte dies noch formal bestätitigen. Die Europaminister der EU-Mitglieder wollten an diesem Dienstag über die Beitrittsgespräche beraten. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hatte im vergangenen Herbst die Beitrittsgespräche scheitern lassen. Auch Dänemark und die Niederlande hatten Bedenken. Macron wollte, dass zunächst das Aufnahmeverfahren für EU-Mitglieder reformiert wird. Die EU-Kommission präsentierte Anfang Februar einen Vorschlag, den die EU-Staaten jetzt guthießen. Anfang März bescheinigte die EU-Behörde Skopje und Tirana Fortschritte auf dem Weg in die Staatengemeinschaft. Das Veto im Oktober verursachte in Nordmazedonien eine Krise der Regierung. Sie trat Anfang des Jahres zurück.

© SZ vom 24.03.2020 / KMB
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