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Afrika:Hunger wegen Lockdowns

Die Maßnahmen gegen Corona verschärfen laut den Vereinten Nationen die Hungerkrise in Afrika erheblich. Bis Ende des Jahres drohten 58 Millionen Menschen in der Region unter Hunger zu leiden, warnte die Sprecherin des Welternährungsprogramms, Elisabeth Byrs, in Genf. Fast zwölf Millionen Kinder würden in diesem Jahr als akut unterernährt gelten. Bei vielen der Hungernden handele es sich um arme Bewohner von Städten ohne regelmäßige Einkommen. Diese hätten während des Lockdowns kaum Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

© SZ vom 04.07.2020 / epd

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