Ägypten Sechs Offiziere bei Anschlägen auf Sinai getötet

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Auf der ägyptischen Halbinsel Sinai sind bei der Explosion zweier Autobomben in der Nähe vonvMilitäranlagen am Mittwoch sechs Offiziere getötet worden. Weitere zehn Offiziere sowie sieben Zivilisten seien bei den Anschlägen an der Grenze zum palästinensischen Gazastreifen verletzt worden, teilte das Militär mit. Einem Bericht des staatlichen Fernsehens zufolge wurden Panzerfäuste auf eine Militäranlage abgeschossen. Augenzeugen berichteten von Explosionen und Zusammenstößen zwischen Militanten und Soldaten.

Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Juli häufen sich die Anschläge auf dem Sinai vor allem an der Grenze zu Israel und dem Gazastreifen. Ägypten hat die Sicherheitsmaßnahmen an den Grenzübergängen und sein Vorgehen gegen Islamisten verschärft. In dieser Woche startete die Armee eine Offensive gegen militante Islamisten im Norden des Sinai. Die Truppen setzten Dutzende Panzer ein, mindestens 30 Menschen wurden Sicherheitskreisen zufolge verletzt oder getötet. Die auf der Halbinsel aktive islamistische Gruppe Ansar Bait al-Makdis hatte sich zu dem Attentat auf Innenminister Mohammed Ibrahim vergangene Woche bekannt und weitere Anschläge angekündigt. Ibrahim überlebte das Attentat.