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60 Jahre BRD: Flower Power:Ich will ein Hippie sein

1967 war der Summer of Love. Doch Blumenkind ist nicht gleich Blumenkind - einen Hippie zeichnen besondere Charakteristika aus.

Mirja Kuckuk

23 Bilder

Hippies

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1967 war der Summer of Love: 100.000 junge Leute trafen sich in San Francisco und verlebten im Golden Gate Park, im Haight Ashbury District, friedvolle Monate im Zeichen freier Liebe, Musik und Drogen. Ein neuer Lebensstil ward geboren. Doch was zeichnet ein Blumenkind aus? Der ultimative Hippie-Styleguide.

Ein Hippie, egal ob männlich oder weiblich, trägt natürlich langes Haar und verstrahlt jede Menge Flower-Power, ...

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... die sich durch eine besondere Nähe zur Natur ...

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... und ein entspanntes Verhältnis zum eigenen Körper ausdrückt.

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Wohnkultur ist dem Hippie ganz wichtig: Dem individuellen Design sind keine Grenzen gesetzt, man lebt in Kommunen ...

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... oder als begeisterter Dauercamper.

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Zu schlafen vermag der Hippie überall. Besonders beliebt: die eigenen vier Räder.

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Ein echtes Hippie-Mobil zeichnet sich durch einen besonders feinen Pinselstrich aus.

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Ein weiteres Charakteristikum: die Gitarre. Wahlweise über der Schulter getragen oder ...

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... zu einem politischen Lied angestimmt.

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Denn der Hippie der sechziger Jahre war ein ausgesprochen politischer Mensch und versammelte sich häufig zu Demos - zum Beispiel gegen den Vietnamkrieg.

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Gegen den Vietnamkrieg protestierten diese Chicago Seven genannten Herren (von ihnen nur sechs im Bild) so vehement, dass sie 1968 unter anderem wegen Verschwörung und Aufhetzung in den USA angeklagt wurden. Diverse Prominente der Zeit, wie der Autor Norman Mailor und der Geistliche Jesse Jackson, sagten vor Gericht aus. Die sieben Pazifisten wurden freigesprochen.

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Aber Hippie-Sein bedeutet natürlich auch ganz großen Spaß haben!

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Sich durchs Leben treiben lassen, immer on the road sein, zum Beispiel nach Woodstock, ...

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... wo sich eine Festivalkultur etablierte, die bis heute begeisterte Nachahmer findet. (An dieser Stelle sei aber erwähnt, dass der Woodstock-Sommer 1969 häufig fälschlicherweise als der Summer of Love bezeichnet wird.)

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Der Hippie ist wahrlich kein Einzelgänger. Das gemeinsam zelebrierte Happening löst wahre Glücksmomente aus ...

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... ebenso wie die (freie) Liebe.

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The Electric Circus

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Gefeiert wird nicht nur auf der Festivalwiese, sondern auch in angesagten Klubs: Der Electric Circus in New York war ein Hotspot jener Tage, in dem Bands wie Velvet Underground auftraten.

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Jimi Hendrix

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Und ein Hippie ist immer auch Fan: Zu den Angehimmelten der Zeit gehörten Jimi Hendrix, als Gott der E-Gitarre, ebenso wie ...

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Bob Dylan

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... Bob Dylan, der bereits Anfang der sechziger Jahre vom politisch engagierten Folkmusiker zum Rockstar wurde, ...

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Beatles

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... und die Beatles, die mit "Sgt. Pepper's" eines der größten Alben der Popgeschichte herausbrachten.

Janis Joplin

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Natürlich durfte Janis Joplin auf keinem Festival fehlen. Doch die Sängerin starb, ebenso wie Jimi Hendrix, früh: 1970 im Alter von nur 27 Jahren aufgrund erhöhten Drogenkonsums.

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Timothy Leary

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Die Warnungen dieses Mannes kamen für sie zu spät: Timothy Leary, Psychologe und Verfechter des freien Drogenkonsums, warnte seine Fangemeinde:

"LSD ist nicht für jedes Gehirn etwas - nur die Gesunden, Glücklichen, Schönen, Hoffnungsvollen, Humorvollen und Agilen sollten nach einer solchen Erfahrung suchen. Dieser Elitismus ist gänzlich selbstbestimmt. Wenn du nicht selbstbewusst, selbstgesteuert, selbstbestimmt bist, lass es bitte."

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The Mamas and Papas

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Zu den ganz großen Star-Hippies zählten last but not least: The Mamas and Papas. Sie waren es, die den Soundtrack zu dem legendären Sommer 1967 lieferten:

If you're going to San Francisco, be sure to wear some flowers in your hair. If you come to San Francisco, Summertime will be a love in there.

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