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Zwischenfall in Munitionslager:Dutzende türkische Soldaten sterben bei Explosion

Ein Fehler im Umgang mit Handgranaten soll zu dem Unglück geführt haben: Bei einer Explosion in einem Munitionslager im Westen der Türkei sind mindestens 25 Soldaten ums Leben gekommen. Die Regierung schließt einen Anschlag als Ursache aus.

Bei einer schweren Explosion in einem Munitionslager sind im Westen der Türkei mindestens 25 Soldaten getötet worden. Zudem seien mehrere Menschen bei der Detonation in der Provinz Afyonkarahisar verletzt worden, berichteten türkische Fernsehsender unter Berufung auf die Behörden.

Durch die Explosion brach ein Brand aus, der innerhalb weniger Stunden aber unter Kontrolle gebracht werden konnte. Nachdem das Feuer gelöscht war, entdeckten Rettungskräfte die Leichen der getöteten Soldaten. Die Armee leitete nach eigenen Angaben Ermittlungen ein. Ersten Untersuchungen zufolge soll ein Fehler beim Umgang mit Handgranaten zu dem Unglück geführt haben.

Regierungsvertreter betonten, bei der Explosion handele es sich nicht um einen Anschlag oder Sabotage. "Das war ganz offenbar ein Unfall", sagte Umwelt- und Forstminister Veysel Eroglu im Fernsehen. Er forderte zudem Bewohner auf, sich dem Ort nicht zu nähern, da dort Handgranaten gelagert würden und viele davon nach der Explosion verstreut auf dem Gelände lägen.