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Überfall auf Zahnarztpraxis in Fichtenwalde:Räuber schneiden Mediziner Finger ab

Trotz Großfahndung fehlt von zwei brutalen Räubern noch jede Spur. Die Männer überfielen am Montag einen Zahnarzt im brandenburgischen Fichtenwalde, erpressten Geld - und trennten dem Mediziner einen Finger ab.

Ein brutaler Überfall auf eine Zahnarztpraxis im brandenburgischen Fichtenwalde gibt der Polizei Rätsel auf. Zwei unbekannte Männer griffen den Mediziner am Montagnachmittag in seiner Praxis an und schnitten ihm mit einer Art Gartenschere einen Finger ab, wie die Beamten mitteilten.

Die etwa 20 Jahre alten Täter hatten ihr Opfer zunächst mit dem Kopf gegen einen Türrahmen gestoßen. Dann klemmten sie den linken Zeigefinger des Arztes in eine Schere ein und verlangten Geld. Obwohl das Opfer sein Geld herausgab, schnitten sie ihm den Finger ab und ergriffen die Flucht. Von den Angreifern - sie sollen ungepflegt ausgesehen und Kapuzenshirts getragen haben - fehlte trotz einer Großfahndung zunächst jede Spur.

Auch die Suche nach dem Finger des Arztes blieb erfolglos. Den Angaben zufolge hatte sich der Mediziner, der gerade seine Praxis schließen wollte, zunächst noch selbst notdürftig verarztet. Dann suchte er in einem benachbarten Geschäftszentrum Hilfe. Der Zahnarzt wurde in einer Potsdamer Klinik notoperiert.

© Süddeutsche.de/dpa/leja/sebi
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