bedeckt München 15°

Serie von Wirbelstürmen:Mindestens zwölf Tote durch Tornados in den USA

Bei einer Serie von Wirbelstürmen im Mittleren Westen der USA sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden befürchten, dass die Todeszahl höher liegt - und warnen vor weiteren Tornados.

Bei einer Serie von Wirbelstürmen im Mittleren Westen der USA sind Medienberichten zufolge mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen.

Im Bundesstaat Arkansas starben elf Menschen, wie das Büro von Gouverneur Mike Beebe auf Twitter bestätigte: "Es war eine wirklich furchtbare Nacht für viele Familien und Gemeinden." Ein Tornado hatte in Arkansas auf einer Schneise von knapp 50 Kilometern Länge schwere Schäden angerichtet.

Im Bundesstaat Kansas rief Gouverneur Sam Brownback den Notstand aus. Tornados zerstörten dort die Ortschaften Baxter Springs und Quapaw im benachbarten Bundesstaat Oklahoma. In Quapaw kam ein Mann ums Leben, berichtete der Lokalsender KTUL unter Berufung auf die örtliche Feuerwehr. Die Behörden korrigierten erste Angaben, denen zufolge es in Quapaw zwei Tote gegeben hatte.

Ein Wirbelsturm hatte nahe der Stadt Little Rock die Interstate 40, eine Hauptverkehrsader des Bundesstaats, überquert, als noch Fahrzeuge auf der Straße waren, berichtete die Tageszeitung LA Times. Er zerstörte dann Teile der Städte Mayflower und Vilonia. "Es ist sehr, sehr schlimm", funkte dem Bericht zufolge ein Helfer of einem Notfallkanal, als er die Straße entlangfuhr. Es seien überall umgeworfene und zerstörte Fahrzeuge. Das Ausmaß der Zerstörung in Vilonia sei so schlimm, dass er nicht einmal das Stadtzentrum erreichen könne, sagte Bürgermeister James Firestone.

Auch aus den Bundesstaaten Nebraska, Illinois, Missouri und Mississippi wurden Tornados gemeldet. Der US-Wetterdienst hatte Sturmwarnungen vom mittleren Westen bis in den Süden nach Texas herausgegeben und vor der Bildung von Tornados gewarnt. In Arkansas warnte der Wetterdienst vor einer weiteren Reihe von Tornados am Montag.

  • Themen in diesem Artikel: