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Rekord-Jackpot:190 Millionen gehen nach Großbritannien

So viel zu gewinnen gab es in Europa noch nie: 190 Millionen Euro aus dem Jackpot der Lotterie "Euro Millions" gehen nach Großbritannien. Mehr als 27 Millionen Euro erspielte sich ein Nordrhein-Westfale aus dem Eurojackpot. Seine Chancen waren ungewöhnlich hoch.

Der Jackpot der Lotterie "Euro Millions" ist geknackt: Bei der länderübergreifenden Lotterie wurden am Freitag in Paris die richtigen Zahlen für den europäischen Rekord-Jackpot gezogen. Der Tippschein für 190 Millionen, der höchste Gewinn in der Geschichte des Glücksspiels, habe ein Spieler in Großbritannien abgegeben, teilte die französische Lottogesellschaft "Française des Jeux" mit. Kein anderer Spieler in den teilnehmenden neun europäischen Ländern habe die sieben richtigen Zahlen angekreuzt.

Etwa 40 Millionen Spieler in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Österreich, Portugal, der Schweiz und Spanien beteiligten sich am Jackpot. In Deutschland wurden keine Tippscheine für dieses Spiel angenommen, weil sich die hiesigen Lotterien nicht daran beteiligen.

Aber auch in Deutschland ging es am Freitag um viel Geld. Ein Spieler aus Nordrhein-Westfalen gewann die zweite Gewinnkategorie des Eurojackpots mit 27,55 Millionen Euro. Rein statistisch hätte der Eurojackpot schon vor einigen Wochen geknackt werden müssen. Denn die Gewinnchancen liegen bei diesem neuen europäischen Glücksspiel mit 1:59 Millionen deutlich höher als bei der "Lotterie 6 aus 49" (1:140 Millionen).

Weil zum 13. Mal in Folge niemand die richtigen Zahlen getippt hatte, wurden die Hürden für den Gewinn gesenkt. Für die erste Gewinnkategorie mussten fünf Zahlen aus 50 richtig sein, sowie zwei Zahlen aus acht. Für den Spieler aus Nordrhein-Westfalen reichten in der zweiten Gewinnkategorie aber dann fünf Zahlen aus 50 und eine aus acht. "Damit steigt die Gewinnchance auf 1:1,4 Millionen - das gab es noch nie", sagt Axel Weber, Sprecher der Westdeutschen Lotterie. Der Eurojackpot wird in acht Ländern gespielt.

© Süddeutsche.de/dpa/AFP/sana/luk
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