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Österreich:Tod im Fahrrad-Anhänger

Eine Mutter muss nach dem Tod ihrer Töchter 200 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten.

Nach dem Unfalltod von zwei kleinen Mädchen in einem Radanhänger in Österreich hat ein Gericht der Mutter 200 Stunden gemeinnützige Arbeit auferlegt. Ihre Töchter waren gestorben, als ein Auto im August das Fahrrad-Gespann erfasste. Der Mutter war grob fahrlässige Tötung vorgeworfen worden, weil die Kinder keinen Helm trugen, der Anhänger keine Rücklichter sowie keine Rückstrahler hatte und die Fahnenstange mit Wimpel fehlte. Die knapp zweijährige Tochter starb vor Ort, ihre vier Jahre alte Schwester erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus. Auch die 39 Jahre alte Mutter wurde schwer verletzt. Der Autofahrer, 60, der wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt war, muss eine Geldstrafe von 28 000 Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.