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Norddeutschland:Stürmische Nacht

Weihnachten verabschiedet sich mit Orkanböen, Bäume knicken um, der Hamburger Fischmarkt steht unter Wasser, und nach Sylt fährt kein Zug mehr. Eine Frau kommt ums Leben.

Die Weihnachtstage haben sich mit stürmischem Wetter verabschiedet. In der Nacht zum Dienstag gab es vor allem in Norddeutschland heftigen Wind, Hochwasser und vereiste Straßen. Mancherorts wurden Orkanböen der höchsten Stufe 12 gemessen. Nahe Kiel kam am Abend eine 34-Jährige ums Leben, als ein Baum auf ihr Auto krachte. Ihr Freund wurde lebensgefährlich verletzt. In Hamburg setzte eine Sturmflut Teile des Hafens unter Wasser. Der Polizei zufolge lag der Scheitelpunkt des Hochwassers 2,73 Meter höher als das mittlere Hochwasser. Straßen im Hafengebiet und unter anderem auch der Fischmarkt wurden überflutet. Ein Mehrfamilienhaus musste evakuiert werden, weil wegen des Windes das 50 Meter lange Baugerüst eines Nebengebäudes einzustürzen drohte. Die Deutsche Bahn stellte aus Sicherheitsgründen den Zugverkehr nach Sylt ein. Auf der A 14 bei Schwerin gerieten mehrere Autos durch Hagel ins Schleudern und krachten ineinander. Zwei Menschen wurden verletzt.