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Messerangriff in Iserlohn:Mutter eines zweimonatigen Babys getötet

Messerangriff am Bahnhof von Iserlohn

Bei einem Messerangriff am Bahnhof von Iserlohn sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus.

(Foto: Markus Klümper/dpa)

In Iserlohn wurde eine Frau bei einem Messerangriff tödlich verletzt. Ihre zwei Monate alte Tochter blieb unverletzt, ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Eine 32-jährige Frau und ein 23-jähriger Mann kamen am Samstag bei einem Messerangriff im sauerländischen Iserlohn ums Leben. Die Frau war die Mutter eines zwei Monate alten Mädchens, das den Angriff unverletzt überstand.

Ein dringend tatverdächtiger 43-jähriger Mann wurde noch am Nachmittag am Tatort verhaftet. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Der aus Bergisch Gladbach stammende Mann soll im Laufe des Sonntags dem Haftrichter vorgeführt werden. Zwar war die Beziehung zwischen dem möglichen Täter und den beiden Opfern zunächst unklar. Die Polizei geht aber von einer Beziehungstat aus. "Unsere bisherigen Ermittlungen lassen keinen anderen Schluss zu", sagte der Sprecher.

Für die Tat gab es viele Augenzeugen, darunter eine Hochzeitsgesellschaft mit rund 20 Menschen. "Der Bahnhof liegt recht zentral und zur Tatzeit war viel Publikumsverkehr unterwegs", sagte der Sprecher. Die schockierten Hochzeitsgäste, Passanten und Fahrgäste wurden im Bahnhofsgebäude von Seelsorgern betreut.

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Die Opfer sollen mit deren Einverständnis getötet worden sein. Alle Toten sollen zu einer Gruppe gehört haben, die sich als "Welterneuerer und Welterschaffer" gesehen hat.