Flugzeugabsturz in der Ukraine:Niederlande und Malaysia unter Schock

298 Menschen sind bei dem Flugzeugabsturz in der Ostukraine ums Leben gekommen, mehr als die Hälfte waren Niederländer. Das ganze Land steht unter Schock. Am Flughafen von Kuala Lumpur versammeln sich zum zweiten Mal in diesem Jahr trauernde Angehörige und Freunde.

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298 Menschen sind bei dem Flugzeugabsturz in der Ostukraine ums Leben gekommen, mehr als die Hälfte waren Niederländer. Am Flughafen von Kuala Lumpur versammeln sich zum zweiten Mal in diesem Jahr trauernde Angehörige und Freunde.

Um 12:15 Uhr startet Malaysia-Airlines-Flug MH17 in Amsterdam. 298 Menschen sind an Bord. Um 14:15 Uhr bricht der Funkkontakt zu der Boeing 777-200ER ab. Unmittelbar danach steigt über einem Feld nahe des Ortes Grabowo in der Ostukraine eine dichte schwarze Rauchwolke auf.

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An der Absturzstelle liegen die Trümmerteile der Maschine im Umkreis von mehreren Kilometern verteilt, keiner der Menschen an Bord hat das Unglück überlebt. Bis zum frühen Morgen werden 121 Leichen geborgen.

Malaysia Airlines plane crashes in eastern Ukraine

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Das wohl letzte Bild von Flug MH17. Um 12:31 Uhr hebt die Boeing 777 vom Amsterdamer Flughafen Schiphol ab.

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Um 6:10 Uhr hätte die Maschine am Flughafen von Kuala Lumpur ankommen sollen. Ihre Route sei von den verantwortlichen Behörden als sicher bestätigt worden, teilte die Fluglinie Malaysia Airlines mit.

Malaysian family arrives to confirm the news that their relatives were on board the Malaysian Airlines MH17 at the Kuala Lumpur International Airport in Sepang

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Trauer am Zielort Kuala Lumpur: Angehörige und Freunde der Passagiere, die sich an Bord der abgestürzten Maschine befanden, versammeln sich am Flughafen der malaysischen Hauptstadt.

Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Monate, dass sich trauernde Menschen in dem Gebäude einfinden. Seit 8. März wird Malaysia-Airlines-Flug MH370 vermisst. Die Boeing mit 239 Menschen an Bord war kurz nach dem Start in Kuala Lumpur vom Radar verschwunden. Die Suche nach dem Wrack, das im Indischen Ozean vermutet wird, ist bislang ergebnislos.

Malaysia Airlines plane crashes in eastern Ukraine

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Angehörige der niederländischen Passagiere finden sich nach ersten Meldungen über den Absturz am Flughafen Schiphol in Amsterdam ein. In einem Restaurant des Airports erhalten sie, abgeschirmt von den Medien, Informationen zu dem Unglück.

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196 Niederländer waren an Bord des abgestürzten Flugzeugs, außerdem Australier, Malaysier, Indonesier, Briten sowie einige Deutsche, Belgier, Philippiner und ein Kanadier.

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Vor der niederländischen Botschaft in Kiew legten Menschen in der Nacht zu Freitag Blumen für die Opfer des Flugzeugabsturzes nieder.

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In den Niederlanden herrschen Trauer und Fassungslosigkeit. "Ich bin tief traurig über diese schreckliche Nachricht", erklärte König Willem-Alexander. "Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freunden und Kollegen der Opfer und bei all denen, die noch nicht wissen, ob ihre Freunde an Bord waren."

Ministerpräsident Mark Rutte erklärte, er sei "zutiefst schockiert". Die rot-weiß-blauen Flaggen auf öffentlichen Gebäuden in den Niederlanden und auf Auslandsvertretungen des Staates in der ganzen Welt wehen auf Halbmast.

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Noch ist nicht geklärt, wer für den Absturz verantwortlich ist. US-Geheimdienste gehen davon aus, dass das Flugzeug von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde. Die Regierungen der Ukraine und Russlands beschuldigen sich gegenseitig. Im Bild: Gepäckstücke auf einem Feld nahe der Absturzstelle.

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Ein Reiseführer der Insel Bali liegt inmitten der Trümmer. Viele Passagiere an Bord waren auf dem Weg in den Urlaub.

Armed pro-Russian separatist takes pictures at the site of a Malaysia Airlines Boeing 777 plane crash near the settlement of Grabovo in the Donetsk region

Quelle: REUTERS

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Ein bewaffneter prorussischer Separatist fotografiert die Absturzstelle. Die Bergung der Opfer und der Beginn der Ermittlungen in dem umkämpften Gebiet gestalten sich schwierig. Am Freitag stimmten die Separatisten, die das Gebiet weitgehend kontrollieren, einer vorübergehenden Waffenruhe zu. Oberste Priorität hat nun die Aufklärung der Unglücksursache - und die Frage, wer für den Tod der 298 Menschen an Bord verantwortlich ist.

© Süddeutsche.de/dpa/AFP/feko
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