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Rippenbruch:Monika Lierhaus nach Sturz im Krankenhaus

Ein Rückschlag auf dem Weg der Besserung: Kurz nach ihrer Rückkehr ins Rampenlicht ist Fernsehmoderatorin Monica Lierhaus in ihrer Wohnung gestürzt. Gerade erst hatte sie nach langer Krankheit ihren neuen TV-Job angetreten.

Für ihren Auftritt bei einer Filmpreisverleihung nach langer Krankheit wurde sie bewundert, jetzt ist Monica Lierhaus wieder in der Klinik: Bei einem Sturz in ihrer Hamburger Wohnung brach sich die Fernsehmoderatorin mehrere Rippen.

Ihre Mutter habe sie nach dem Unfall am Montagmorgen entdeckt und den Notarzt gerufen, berichtet die Bild-Zeitung. "Monica ist beim Treppensteigen gestürzt", sagte Lierhaus' Lebensgefährte Rolf Hellgardt dem Blatt. "Dabei hat sie sich fünf Rippen gebrochen. Es ist zwar sehr schmerzhaft, aber alles in allem hatte sie Glück im Unglück. Es hätte viel schlimmer ausgehen können." Hellgardt brachte die 40-Jährige in die Hamburger Uni-Klinik, der Zustand von Lierhaus hat sich mittlerweile stabilisiert.

Zuletzt hatte alles darauf hingedeutet, dass Lierhaus endgültig auf dem Weg der Genesung sei: Nach zweijähriger Behandlung hatte sie erst vor wenigen Wochen ihren neuen Job als Lotterie-Botschafterin angetreten.

Nach einer Operation wegen einer Hirnblutung war die ARD-Moderatorin 2009 mehrere Monate in einem künstlichen Koma gelegen. Danach musste sie in der Rehabilitation viele Bewegungsabläufe erst wieder mühsam erlernen.

Bei der Verleihung des Filmpreises "Goldene Kamera" Anfang Februar war Lierhaus überraschend mit ihrem Lebensgefährten Hellgardt aufgetreten und hatte ihm auf der Bühne einen Heiratsantrag gemacht. Dieser Auftritt sorgte einerseits für Rührung im Publikum - andererseits für Kritik. Die wurde noch lauter, als die Moderatorin und die ARD kurz darauf ihr Fernseh-Comeback verkündeten: Lierhaus wird das Gesicht der Fernseh-Lotterie "Ein Platz an der Sonne" - und für ihre wenige Kurzauftritte mit 450.000 Euro entlohnt.

© sueddeutsche.de/jab/mikö
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