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Erdbeben:Mexiko verliert die Hoffnung

Mindestens 286 Menschen starben durch das Beben der Stärke 7,1 - 148 in Mexiko-Stadt.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Toten auf knapp 300 gestiegen - es gibt kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden. Wie der Leiter des Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, mitteilte, starben mindestens 286 Menschen durch das Beben der Stärke 7,1, davon allein 148 in der Hauptstadt Mexiko-Stadt. Nach Angaben von Rettungskräften können eingeschlossene Menschen bis zu 72 Stunden in Trümmern und Hohlräumen überleben, das Beben hatte sich am Dienstag um 13.14 Uhr Ortszeit ereignet. In Mexiko-Stadt konnten bisher gut 50 Menschen aus Trümmern eingestürzter Gebäude gerettet werden. Millionen Menschen haben vergeblich um die Rettung eines angeblich in den Trümmern einer eingestürzten Schule verschütteten Mädchens gebangt. Ein dort vermutetes Kind namens "Frida Sofía" gebe es nicht, sagte der Vizechef der Marine, Admiral Ángel Enrique Sarmiento. Medien weltweit hatten unter Berufung auf Helfer davon berichtet.

© SZ vom 23.09.2017 / dpa

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