Chris Brown vs. Rihanna:Das lange Ende einer Prügelei

Das Urteil gegen den Sänger Chris Brown wegen des tätlichen Angriffs auf Popstar Rihanna soll erst in drei Wochen fallen. Die Richterin lässt ihn schmoren. Eine Übersicht der Prügel-Affäre.

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Das Urteil gegen den Sänger Chris Brown wegen des tätlichen Angriffs auf Popstar Rihanna soll erst Ende August fallen. Die Richterin lässt ihn schmoren - und will, dass er die gemeinnützige Arbeit, zu der sie ihn unter anderem verurteilen will, im Anschluss körperlich spürt. Eine kurze Übersicht der Prügel-Affäre in Bildern. . Foto: Reuters

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Februar: Der damals 19-jährige Sänger hatte seine 21 Jahre alte Freundin am Vorabend der Grammy-Verleihung offenbar aus Eifersucht schwer geschlagen. Am 8. Februar, wenige Stunden nach den Handgreiflichkeiten, wurde er verhaftet.

Nach Polizeiangaben war das Paar in seinem Auto in Streit geraten. Mehrere Augenzeugen hatten die laute und handgreifliche Auseinandersetzung gesehen. Die Popstars sagten daraufhin ihre Teilnahme an der Grammy-Verleihung ab, obwohl sie für die begehrten Musikpreise nominiert waren.

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Bereits Mitte Februar entschuldigte sich der US-Rapper erstmals öffentlich. "Es gibt keine Worte dafür, wie traurig ich bin über das, was durchgesickert ist", ließ Brown damals mitteilen. Er suche nun die Unterstützung seines Pastors, seiner Mutter und anderer ihm nahe stehender Menschen. "Ich bin gewillt, mit Gottes Hilfe ein besserer Mensch zu werden", sagte der 19-jährige Musiker.

Am 15. Juli leistete er erneut Abbitte: In einem zweiminütigen Video, das auf seiner Website veröffentlicht wurde, erklärte Brown, er schäme sich für sein "unentschuldbares" Verhalten. Rihanna habe er dafür mehrfach um Verzeihung gebeten. Er habe in seiner Jugend selbst erlebt, was häusliche Gewalt und "unkontrollierte Wut" anrichten könne, sagte Brown.

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Versöhnung? Ende Februar stand sie im Raum, mittlerweile aber haben sich die Sänger getrennt. Rihanna zeigte sich Anfang August auf einer Party in den Hamptons in Flirtlaune. "Am Ende des Abends war Rihanna völlig vom Türsteher fasziniert, doch er ist nicht nur ein Türsteher, sondern auch ein Model. Er ist sehr heiß und Rihanna hat nach seiner Nummer gefragt, als sie gegangen ist", zitiert das Internetmagazin E! eine ungenannte Quelle. Chris Brown ist demnach aber nicht ganz vergessen: Ihrer Mutter habe Rihanna anvertraut, sie liebe Chris Brown noch immer.

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Beide Künstler haben sich nach den Vorfällen in Arbeit gestürzt, hieß es in Meldungen aus dem März. Rihanna arbeitete an ihrem neuen Album. Musik sei in dieser schweren Zeit eine Zuflucht für die 21-Jährige, sagte ihr Produzent Adonis damals. Auch Brown arbeitete an einem neuen musikalischen Kapitel.

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Nach Ansicht von Freunden schwebte die Pop-Sängerin bei ihrem Ex in Lebensgfahr. Seine Richterin in Los Angeles hat nun die geplante Verkündung des Strafmaßes für Browns tätlichen Angriff bis Ende August verschoben. Dem Internetdienst Tmz.com zufolge wollte Richterin Patricia Schnegg mit den Behörden im US-Staat Virginia noch Einzelheiten über Browns Strafdienst absprechen. Der Sänger soll in seinem Heimatstaat körperlich harte gemeinnützige Arbeit leisten.

Ansonsten kommt Brown nach einem Deal der Anwälte glimpflich davon. Die Vereinbarung sieht vor, dass Brown im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis um eine Haftstrafe herumkommt. Eine Strafe von fünf Jahren wird zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss er 180 TaGge gemeinnützige Dienste leisten, eine Geldstrafe zahlen und an einem Programm für Täter häuslicher Gewalt teilnehmen.

Text:sueddeutsche.de/grc, Foto: Reuters

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