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30 Kilometer vom Meer entfernt in Nordengland:Junger Seehund strandet auf Feld

Robbe mit Orientierungsproblem: Statt weiter im Wasser zu schwimmen, robbt ein junger Seehund querfeldein - und wird 30 Kilometer vom Meer entfernt schließlich auf einem matschigen Feld in Großbritannien gefunden.

Britische Rettungskräfte haben einen auf einem matschigen Feld in Nordengland gestrandeten Seehund geborgen - etwa 30 Kilometer vom Meer entfernt. Sie gehen davon aus, dass die junge, männliche Kegelrobbe von der Irischen See den Fluss Mersey hochgeschwommen war, bis sie schließlich auf einem Feld des Dorfs Newton-le-Willows nicht mehr weiterkam.

Eine Frau entdeckte bei einem Spaziergang den ungewöhnlichen Gast, fotografierte ihn und stellte das Foto ins Internet. Unter Anteilnahme zahlreicher Schaulustiger und angelockt von einem Fisch robbte das verschreckte Tier über das Gras bis in einen Anhänger und wurde zu einer Tierklinik gebracht, wo es untersucht wurde.

Nach Angaben der Polizei war die kleine Robbe völlig erschöpft und hatte eine Verletzung am Kopf. Das 1,20 Meter lange Tier werde nun wieder aufgepäppelt und dann ins Meer zurückgebracht, hieß es.