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Stadtlauf Wolfratshausen:Der Favorit siegt

Zufriedene Zuschauer erleben einen hochklassigen Stadtlauf

Wolfratshauser Stadtlauf 2013

Start zum Wolfratshauser Stadtlauf, zugleich letzter Lauf der Oberland Challenge

(Foto: Hartmut Pöstges)

Einige hundert Zuschauer säumten die Strecke des Wolfratshauser Stadtlaufs, des letzten Rennens der diesjährigen Oberland-Challenge. Bei trockenem Wetter hatten auch die Läufer sehr gute Bedingungen, denn auch die Temperaturen stimmten. Dennoch bleibt der Streckenrekord von 32:34 Minuten für die 10 000 Meter bestehen, den Norman Feiler vom TSV Wolfratshausen voriges Jahr aufgestellt hatte. Toni Lautenbacher vom TSV Benediktbeuern-Bichl siegte in knapp 32.49 Minuten, persönliche Bestleistung, wie er nach dem Lauf zufrieden sagte. Der 22-Jährige hatte schon zuvor in der Oberland-Challenge fast uneinholbar auf dem ersten Platz gelegen und steht somit als Sieger dieser Laufserie fest.

Mitfavorit Feiler lief zunächst in der Führungsgruppe mit, musste aber nach 5000 Metern verletzungsbedingt aufgeben. So kam Klaus Mannweiler, ebenfalls TSV Wolfratshausen, unangefochten auf den zweiten Platz. Seine Zeit von 33:40 Minuten dürfte seiner Einschätzung nach auch für den zweiten Platz in der Gesamtwertung reichen. Mannweiler nahm den Stadtlauf als Training für die Deutsche Meisterschaft im Marathonlauf, die kommenden Sonntag in München ausgetragen wird. Als Sieger der Extrem-Wertung stand er schon zuvor fest. Der Wolfratshauser Stadtlauf zählt zu den Speed-Läufen.

Bei den Frauen kam Favoritin Ramona März aus Penzberg als Zweite ins Ziel, mit einer Zeit von 38:36 Minuten. Sie ist damit Gesamtsiegerin der Challenge. Erste wurde Claire Perrin, die für die Stadtwerke München startet, mit 36:69 Minuten. Den dritten Platz erreichte Barbara Häsch vom SC Moosham mit 40:29 Minuten.

Zunächst war aber der Läufernachwuchs an der Reihe. Die Jüngsten, genannt "Zwergerl" starteten als Erste zu ihrem 400-Meter-Rennen. Jeder, der im Ziel auch wieder ankam, erhielt dafür eine Medaille und einen Gutschein für eine Kugel Eis. Für 1000-Meter-Lauf der jüngeren Schüler bat Moderator Alfred Barth die Zuschauer, doch die Straße freizumachen: "Die laufen jetzt schon ganz schön schnell." Wenn die Buben und Mädchen sich dem Ziele wieder näherten, feuerte er sie an: "Super! Ganz toll! Gleich hast Du's - und durchziehen!" Auch die erwachsenen Läufer feuerte Barth an, mit Sprüchen wie "wer lächeln kann, kann auch noch laufen". Die Zuschauer motivierte er zum Applaudieren: "Die freuen sich auch alle auf eure Aufmunterung."