Antworten der Partei:Öko-Hotels fördern

Die Fragen

1. Wie kann im Landkreis die Balance zwischen dem immer stärker werdenden Siedlungsdruck im Großraum München und dem ländlichen Charakter des Oberlands gewahrt werden?

2. Sollen die Geburtsabteilungen im Landkreis weiter zentralisiert werden, auf dem aktuellen Stand gehalten oder wieder dezentralisiert werden und wenn ja, wo und wie?

3. Die S-Bahn bis Geretsried soll frühestens 2028 fahren. Welche anderen Verkehrskonzepte wären zwischen Icking und Lenggries nötig?

4. Muss/soll/kann die Digitalisierung weiter vorangetrieben werden, was ist das Ziel?

5. Wie kann die Landwirtschaft naturverträglicher und tiergerechter werden?

6. Was sind die größten Probleme im Landkreis aus Ihrer Sicht (die größten Herausforderungen), und wie sollen sie behoben werden?

mut

Khando Ronge, Direktkandidatin von mut, ist laut ihrer Partei so krank, dass sie die Fragen nicht beantworten kann. An ihrer Stelle hat dies die Presseabteilung von mut getan:

1) Die Orte hier dürfen nicht zu Schlafstädten werden und die Ortskerne veröden. Es braucht gute Infrastruktur: Schulen, Kitas, Läden, Gastronomie, Kultur und einen attraktiven ÖPNV. Es ist wichtig, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen, damit die Menschen vor Ort leben und arbeiten können.

2) Es ist ein Armutszeugnis, wie viele Geburtsstationen wegen fehlender Rentabilität geschlossen wurden. Die zentralen Geburtskliniken sind nicht mehr in der Lage, den Ansturm aufzufangen. Das flächendeckende Vorhalten von Stationen mit qualifiziertem Personal und staatlicher Förderung ist wichtig.

3) mut steht für den Ausbau des ÖPNV. Hier müssen attraktive Angebote gemacht werden. Dazu gehören kurzfristig weitere Buslinien.

4) Digitalisierung ist eine Chance. Damit die Region nicht abgehängt wird, braucht es schnelles Internet. Dann können neue Arbeitsplätze und digitale Innovation entstehen. Damit kann Telearbeit möglich werden, um Pendelverkehr zu reduzieren.

5) Wir wollen eine ökologische Landwirtschaft, die dem Erhalt der Natur und dem Tierwohl verpflichtet ist. Raus aus der Intensivierungsfalle - Qualität statt Quantität. Wir verfolgen hier auch die Stärkung regionalen Wirtschaftens.

6) Tourismus ist ein Wirtschaftsfaktor, aber man muss hier auch an die Umwelt denken: Schonung der natürlichen Ressourcen ist nötig, um auch in Zukunft gut zu leben. mut will umweltschädlichen Massentourismus vermeiden. Statt dessen die gezielte Förderung von Einrichtungen wie Öko-Hotels o.ä.

© SZ vom 28.09.2018
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