Sophie Ehnes-Rogall, 30:

Ich bin bei dem Thema hin- und hergerissen. Prinzipiell halte ich nichts von einem Verbotsstaat und fände es deshalb in Ordnung, wenn die 23-Uhr-Grenze abgeschafft würde. Alle finden es ja auch toll, von München als der nördlichsten Stadt Italiens zu reden, dann sollte man auch danach handeln. Andererseits ist es schon ärgerlich, wenn du berufstätig bist, früh um sechs aufstehen musst und vor deiner Tür ist die ganze Nacht Halligalli. Wir haben früher auch mal im Zentrum gewohnt, sind jetzt allerdings weggezogen. Aber nicht wegen des Lärms, sondern wegen der Mietpreise.

Bild: Alessandra Schellnegger 4. August 2013, 11:532013-08-04 11:53:26 © SZ vom 3.8.2013/dü, ffu, mris, sekr/afis