Straßennamen Zeichen gegen Antisemitismus

Eine Straße in Haar im Landkreis München erinnert seit diesem Freitag an den Wegbereiter der modernen Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bayern: Max Isserlin (1879-1941) musste wegen seines jüdischen Glaubens 1939 vor den Nazis fliehen. Er war Mitgründer der Heckscher Kliniken. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, nannte die Widmung ein "beispielhaftes" Zeichen gegen Antisemitismus. An der Max-Isserlin-Straße eröffnet die Heckscher Klinik im April eine Dependance.