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Todesmarsch von Dachau:Mit der Kamera zum Mahnmal

Das Gedenken an die Opfer wird wegen der Pandemie verschoben

Digital will der Verein "Gedenken im Würmtal" heuer der Opfer des Todesmarschs von Dachau gedenken und ein Signal senden an die Überlebenden, deren Familienangehörigen und Freunde in Israel, wie der Vorsitzende Hans-Joachim Stumpf schreibt. So würden heuer die Bürgermeister der Würmtal-Gemeinden mit der Kamera zu den Mahnmalen in ihren Ortschaften begleitet und die kurzen Zeremonien aufgezeichnet. Am Samstag, 2. Mai, schließlich sollen die Videoclips im Internet zusammen mit Sequenzen persönlicher Gedenkaktionen veröffentlicht werden. Der Beitrag soll auch auf der Homepage sowie den Facebook-Seiten der jeweiligen Gemeinden abrufbar sein. Der ursprünglich geplante Gedenkmarsch ist von diesem Sonntag, 26. April, in den Herbst verschoben, ein Ersatztermin soll mit den Gedenkstätten der Lager in Dachau und Kaufering abgestimmt werden. Ebenfalls verschoben ist die für Sonntag, 3. Mai, geplante Gedenkfeier des Vereins "Gegen Vergessen - für Demokratie" und des Starnberger Dialogs mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, dem evangelischen Pfarrer Stefan Koch und Kantor Nikola David von der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München.

© SZ vom 25.04.2020 / frie
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