bedeckt München

Straßenbau:Seefeld bittet Anlieger zur Kasse

Der Protest der Anlieger blieb erfolglos: In der kommenden Woche beginnt die Gemeinde Seefeld in Hechendorf mit dem Ausbau der Wörthseestraße zwischen den Hausnummern 1 und 17a - und bittet nach der Fertigstellung die Grundstückseigentümer zur Kasse. Zwar wurden die Straßenausbaubeiträge rückwirkend zum 1. Januar 2018 abgeschafft. Bei Altfällen gilt aber die Regelung, dass die Ausbaukosten noch bis zum 1. April 2021 auf die Anlieger umgelegt werden können, wenn die erstmalige technische Herstellung der Straße nicht länger als 25 Jahre zurückliegt. Der Ausbau der Wörthseestraße wird bis in den Dezember dauern, teilt die Gemeinde nun mit. Dadurch komme es zu Behinderungen auf der Gemeindeverbindungsstraße nach Steinebach, die halbseitig gesperrt wird. Ebenso muss der kleine Badeplatz "Rossschwemme" gesperrt werden, ein Seezugang ist dort nicht möglich. Auch der Seeuferweg nach Schlagenhofen ist während der Bauarbeiten nicht nutzbar.

© SZ vom 04.09.2020 / csn

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite