bedeckt München 23°

Staatsschutz ermittelt:Beleidigt und bedroht

Die für Delikte mit politischem Hintergrund zuständigen Staatsschutz-Beamten der Münchner Polizei hatten in den vergangenen Tagen jede Menge Arbeit. Am Samstag gegen 21 Uhr wurde ein 21 Jahre alter Deutscher mit dunkler Hautfarbe in der Nähe der Kreuzung Institutstraße und Schmiedwegerl von einem Unbekannten rassistisch beleidigt und mit dem Messer bedroht. Das Kommissariat 44 fahndet nach einem athletisch gebauten Täter. Ein Hakenkreuz schmierten Unbekannte neben anderen Graffiti auf die Barer Straße im historisch sensiblen Bereich nahe dem NS-Dokumentationszentrum. Die Einrichtung war erst jüngst mit einem Stein attackiert worden. Mutmaßlich linke Sprayer gingen am Montagmittag vor der Frauenklinik in der Maistraße auf zwei Sicherheitsleute los. Eine 20-Jährige verletzten sie beim Versuch, ihr den Mund-Nasen-Schutz herunterzureißen.

© SZ vom 17.06.2021 / bm
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB