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Sicherheitskonferenz:Behörden: Menschenkette unbedenklich

Die Münchner Sicherheitsbehörden haben bislang keine Bedenken gegen die angekündigte Protestkette während der Sicherheitskonferenz am 13. Februar. Die Organisatoren der Demonstration, bei der die Konferenz im Bayerischen Hof weiträumig umkreist werden soll, haben unter anderem eine Menschenkette mit etwa 600 Teilnehmern quer durch die Fußgängerzone angekündigt. Eine Kundgebung dieser Größenordnung in der Einkaufsmeile zwischen Stachus und Marienplatz ist bislang einzigartig. "Die Veranstalter haben zugesichert, nicht im Pulk zu laufen", sagt eine Sprecherin des Kreisverwaltungsreferats (KVR). Daher gebe es nach derzeitigem Stand weder bei der Polizei noch beim KVR Bedenken gegen diese Form der Kundgebung. Die Geschäftsleute in der Innenstadt halten die Ankündigung der Menschenkette für aufgebauscht. Ähnliche Aktionen in der Vergangenheit seien weniger spektakulär gewesen als angekündigt, schreibt Wolfgang Fischer, Geschäftsführer von CityPartner. Dank der "professionellsten Sicherheitsbehörden Deutschlands" bleibe ein Besuch der Münchner Innenstadt auch während der Sicherheitskonferenz jederzeit problemlos möglich.