Schlittschuhlaufen in München Heiß auf Eis

In München dürfen wieder Achten gekringelt, Pirouetten gedreht und Runden gelaufen werden: die Münchner Eisstadien im Überblick.

Von Anna Fischhaber

Während der Schnee nur zögerlich kommt, hat die Schlittschuhsaison in München längst begonnen. Am Stachus etwa, in der Fußgängerzone, können die Eisläufer täglich zwischen 10:30 Uhr und 22 Uhr Runden drehen. Neu in diesem Jahr ist der Helmverleih für Kinder. Das Motto der Eisbahn lautet dementsprechend "Sicher Eislaufen". Bis der Eiszauber am 31. Januar endet, sind verschiedene Events wie "Nikolaus on Ice" oder eine "Kulinarische Eisnacht" geplant. Jeden Donnerstag wird der ehemalige Olympiasieger Manfred Schnelldorfer den Amateur-Eisläufern Tipps geben - und nach Talenten Ausschau halten.

Alle Jahre wieder: Eiszauber am Stachus.

(Foto: Foto: Haas)

Auch das Bogenhauser Prinzregentenbad hat sich bereits in ein Eis-Dorado verwandelt. Noch bis Mitte März ist die 30 mal 60 Meter große Openair-Eisbahn täglich bis in die Nacht geöffnet. Mit dem Kombiticket "Eis und Heiß" kann man den Schlittschuhspaß unter freiem Himmel mit Entspannung im Warmen verbinden. Neben der Eisbahn bietet das Prinzregentenbad nämlich auch im Winter 1300 Quadratmeter Saunalandschaft mit Whirlpool, Dampfbädern und Tauchbecken, Finnischer Sauna und Freiluftbereich auf der Dachterrasse.

Sportlich geht es im Olympia-Eissportzentrum zu. Hier gibt es eine Trainingshalle für Eiskunstlauf, in der Achten gekringelt, Pirouetten gedreht und Runden gelaufen werden können. Professionelle Eislauf-Pädagogen vermitteln beim Privatunterricht auch Amateuren neue Kürlauf-Elemente.

Für die ganz eiligen Schlittschuhläufer gibt es im Eis- und Funsportzentrum Ost eine 400 Meter lange Eisschnelllaufbahn - die einzige in München. Im Münchner Westen dagegen wartet das in diesem Jahr frisch renovierte Eis- und Funsportzentrum West in der Agnes-Bernauer-Straße auf die Besucher.

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