Regenbogenflaggen am Rathaus:1764 Euro für ein Zeichen an die ganze Welt

Das Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der EM am 23. Juni in der Fröttmaninger Arena gegen Unganr (2:2 dank eines Tores von Leon Goretzka in der 84. Minute) dürfte nicht nur Fußballfans in Erinnerung geblieben sein. Zu der Partie wollte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) das Stadion in den Regenbogenfarben leuchten lassen, als Zeichen des Protests gegen ein Gesetz, das in Ungarn kurz zuvor verabschiedet worden war und das die Informationsrechte von Jugendlichen in Hinblick auf Homosexualität und Transsexualität einschränkt. Doch das erlaubte die europäische Fußball-Union nicht. Statt an der Arena wurden die Farben schließlich am Neuen Rathaus aufgezogen - in Flaggenform. Was dies gekostet habe, wollte die AfD-Fraktion im Münchner Rathaus wissen. Die Antwort auf ihre Anfrage bekam sie nun: Exakt 1764 Euro. Allerdings schon vor Jahren. "Die Regenbogenflaggen wurden im Jahr 2019 anlässlich des Christopher Street Day und der Pride Week angeschafft", so der OB.

© SZ vom 23.09.2021 / SZ
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