Reform der Verwaltung:Stadt streicht 300 Stellen im Personalwesen

Effizientere Strukturen, klarere Zuständigkeiten und weniger Stellen: Die Stadt reformiert ihr Personalwesen. Eine entsprechende Vorlage von Personalreferent Alexander Dietrich hat der Personal- und Verwaltungsausschuss des Stadtrats am Mittwoch einstimmig beschlossen. Demnach soll die Personalverwaltung von 1350 auf 1050 Vollzeitstellen reduziert werden. Doppelstrukturen sollen abgebaut, die Digitalisierung vorangetrieben werden. Perspektivisch soll ein Personaler für 64 Beschäftigte zuständig sein - statt wie bisher für 49. "Diese Reform wird die Personalverwaltung digitaler, schneller und effizienter machen", sagte Florian Roth, Fraktionsvorsitzender der Grünen/Rosa Liste. Die Referate bekämen mehr Kompetenzen bei der Personalauswahl sowie der Bezahlung der Beschäftigten und müssten nicht mehr jede Kleinigkeit mit dem Personalreferat abstimmen. SPD-Stadträtin Micky Wenngatz betonte, es sei keine Kritik an der Arbeit und Leistung der Mitarbeiter, wenn von mehr Effizienz die Rede sei. Es gehe darum, dass sich das Personalwesen moderner und digitaler aufstelle. Zur Reform gehört auch, dass mobiles Arbeiten entschiedener gefördert und digital unterstützt werden soll. Zudem werden die Themen Vielfalt und Gleichstellung im Personalbereich aufgewertet. Sie sollen als herausgehobene Stabsstelle der Leitung des Personal- und Organisationsreferats zugeordnet werden.

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