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Prost! Mahlzeit!:Checkliste: Parkcafé

Snobs oder legere Leute? Bezahlbar oder völlig überteuert? Münchnerisch oder international? Hier ist unsere Checkliste.

Ein Abendessen für zwei kostet: um die 60 Euro (ohne Getränke)

Eine Flasche Wasser kostet: 5,20 Euro (Taunusquelle)

Der Wein kostet: 14,00 Euro (weiß - Grüner Veltliner Kreuzgang), 17,90 Euro (rot - Vino albano tinto riserva)

Ein Helles kostet: 3,40 Euro (Löwenbräu)

Der Service ist: Freundlich und sehr zuvorkommend. Wenn er denn mal kommt. Dass die höfliche Bedienung noch ein wenig unsicher war, stört uns nicht weiter - es liegt wahrscheinlich am ersten Arbeitsabend.

Das Ambiente des Lokals ist: Nobel und dennoch leger. In der großen Halle speist man unter einem deckenhohen Holzstoß in tiefen Ledersesseln. Das gesamte Lokal erstreckt sich über mehrere Bereiche: An den 10 Meter hohen Hauptsaal schließt sich ein Loungebereich an, von dem wiederum ein Essbereich mit rustikalen Tafeln und "König Arthus"-Skulpturen abzweigt.

Die Toiletten sind: Dank dem Waschbecken aus Naturstein eine Schau für sich. Und sauber.

Das richtige Outfit: Auch wenn es kein Club mehr ist, wir sind immer noch im Parkcafé. Und der Name verpflichtet zu legerem Schick - Schlabberjeans sind ein absolutes No-Go.

Der typische Gast: Querbeet: Alteingesessene Münchner, Jungunternehmer, die sich zum Geschäftsessen treffen und junge Nachtschwärmer, die sich vor einer rauschenden Partynacht einen Drink genehmigen.

Der Gastgeber: Mit 17 Jahren wurde auch Christian Lehner noch der Eintritt ins legendäre Parkcafé verwehrt. Aber neben dem Enchilada, dem Big Easy am Rotkreuzplatz und Lenas Wirtshaus in Waldtrudering hat sich Lehner seinen Lebenstraum erfüllt. Die Crew nahm er zum Teil aus dem Enchilada mit oder holte sich frischen Wind dazu - wie Claus Vockrodt als Chefkoch, der früher im Spatenhaus arbeitete oder Tobias Huber aus dem Franziskaner.

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