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Nachruf:Sopranistin Dorothee Fürstenberg ist tot

Es gibt eine Vielzahl von lyrischen Partien, mit denen man die Sopranistin Dorothee Fürstenberg in Erinnerung behält: Marzelline in "Fidelio", Frau Fluth in "Die lustigen Weiber von Windsor", die Baronin in "Der Wildschütz", Nedda in "Bajazzo", Rosalinde in "Die Fledermaus", die Titelrolle in "Arabella", Desdemona in "Otello", Lisa in "Pique Dame", Agathe in "Der Freischütz" und Jenny in "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny". Dorothee Fürstenberg war seit 1975 Mitglied des Gärtnerplatztheaters, wo sie in großen Rollen zu erleben war. Am vergangenen Sonntag ist die Sopranistin im Alter von 79 Jahren plötzlich und unerwartet in Dortmund verstorben.

Sie war an der Berliner Musikhochschule Schülerin von Elisabeth Grümmer und in Göttingen von Felix Dolling. Bereits 1965 bis 1966 war sie an der Kleinen Oper in Berlin tätig, im Anschluss führten sie weitere Engagements an die Theater in Gießen, Hannover und Gelsenkirchen. Bekannt wurde Dorothee Fürstenberg durch ihr langjähriges Wirken in München, aber auch durch Gastspiele an der Hamburger Staatsoper, an den Opernhäusern von Essen und Hannover und am Stadttheater Bern.

© SZ vom 23.07.2015 / SZ
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