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Nach dem Brand in der Villa von Breno:Ein Feuer und viele Fragen

Warum bleib der Brand so lange unbemerkt? Wie war es Breno gelungen, sich zu retten? Nach dem Brand in der Villa des Bayern-Spielers rätseln Polizei und Feuerwehr über die Ursache.

Das Rätselraten um die Brandursache in der angemieteten Villa von Bayern-Spieler Breno geht weiter: Experten des Landeskriminalamtes, Brandfahnder und ein Spürhund suchten am Mittwoch in den Trümmern des Hauses nach Beweismitteln. Offiziell ließ die Polizei lediglich verlauten, dass das Feuer im Gästezimmer im Untergeschoss ausgebrochen war.

Haus von Bayern-Spieler Breno ausgebrannt

Die Beweissicherung dauert an: Am Mittwoch suchten Brandfahnder sowie Experten des LKA in den Trümmern von Brenos Villa nach Hinweisen.

(Foto: dapd)

Der Eigentümer der Villa, der sich zur Zeit in Österreich aufhält, zeigte sich geschockt. Das Haus sei erst vor einem Jahr, kurz vor dem Einzug von Breno, komplett renoviert worden. Natürlich gebe es eine Brandschutzversicherung, sagte der Besitzer. Nur wenn nachgewiesen werden sollte, dass die Mieter den Brand verschuldet haben, müssen diese für den Schaden aufkommen.

Welche technischen Gegenstände können in einem frisch sanierten Gästezimmer einen Brand auslösen? Wieso konnte das Feuer sich vermutlich über Stunden hinweg unbemerkt im ganzen Haus ausbreiten und zu einem derartigen Großbrand werden? Und wie war es Breno gelungen, sich zu retten, wenn er sich im ersten Stock aufgehalten hatte und der Brand von unten nach oben gezogen war? Noch gibt es etliche ungelöste Fragen, die die Polizei am Mittwoch nicht beantworten konnte. Ergebnisse aus den Befragungen von Breno und seiner Ehefrau Renata gebe es noch nicht, hieß es, man müsse weitere Ermittlungen abwarten.

Auch am zweiten Tag nach dem verheerenden Feuer in der Grünwalder Portenlängerstraße liegt der beißende Gestank nach Rauch noch in der Luft. Über Nacht hatte die Polizei einen Streifenwagen vor der ausgebrannten Villa positioniert - Beamte sollten den Tatort bewachen. Denn auch am Mittwoch suchten die Brandfahnder nach weiteren Spuren in den Trümmern. Die Männer der Kriminalpolizei arbeiten nach dem Ausschlussprinzip: Sie überprüfen etwa Reste von Leitungen oder technischen Geräten und schließen eine Möglichkeit nach der anderen aus - am Ende bleibt mit großer Wahrscheinlichkeit die Brandursache übrig.

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