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Lokalrunde:Prost und Trost

Trinken in Massen: Die Weinmesse Vinessio in der Kulturhalle Zenith lädt zum Probieren ein.

(Foto: Vinessio/Michael Holzinger)

Bei der Vinessio präsentieren knapp 180 Aussteller Weine überwiegend aus Deutschland, Österreich und Italien

Von Franz Kotteder

Man soll's ja nicht verschreien: Aber nachdem dieser Tage ja praktisch alles abgesagt und verschoben wird, wo mehr als fünf bis zehn Leute aufeinandertreffen könnten, ist man fast schon dankbar dafür, wenn wieder mal etwas stattfindet. Zum Beispiel eine Weinmesse. In diesem Fall haben wir es mit Vinessio zu tun, die nun schon zum 14. Mal in München stattfindet - so sie nicht doch noch coronabedingt abgesagt wird, aber das steht dann auf der Homepage, die man vor einem Besuch also noch einmal konsultieren sollte. Knapp 180 Aussteller wird man in der Kulturhalle Zenith finden, sie präsentieren vorwiegend Weine aus Deutschland, Österreich und Italien, aber auch solche aus Spanien, Portugal und Südafrika sind im Angebot. Neu sind deshalb in diesem Jahr Portweine und einige besondere spanische Weine. Dazu gibt es noch Sekt und Champagner sowie diverse Spirituosen. Und weil man gelegentlich auch noch etwas mehr braucht als geistige Getränke, gibt es auch Stände mit Trüffeln und Käse sowie Flammkuchen und sogar einen "Wild-Döner". Man kann an allen (Getränke-)Ständen probieren und bekommt dazu am Eingang gegen eine kleine Pfandgebühr ein Degustationsglas ausgehändigt. Na dann Prost! (Vinessio im Zenith, Lilienthalallee 29, 7. / 8. März, Samstag 12-20 Uhr, Sonntag 12-19 Uhr, Eintritt 15 Euro, www.weinmesse-muenchen.de).

Der neue Guide Michelin brachte Alfons Schuhbeck eine herbe, aber erwartete Enttäuschung. Nach 37 Jahren verlor er seinen Stern, weil sein Restaurant Alfons am Platzl zu Neujahr vorübergehend schließen musste. Schuhbeck gibt sich aber kämpferisch und kündigte an, den Stern zurückzuholen. Vorerst muss er sich mit einem Stern am "Sky of Fame" an der Decke des Stachus-Untergeschosses begnügen. Der wird ihm nämlich am Mittwoch verliehen. Irgendwie unterirdisch, aber auch ein kleiner Trost.

© SZ vom 06.03.2020

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