Lebensbedrohliche Unterzuckerung Polizei rettet Prostituierte

Ein Polizeieinsatz in einem Münchner Bordell hat einer Prostituierten höchstwahrscheinlich das Leben gerettet. Die Beamten entdeckten bei einer routinemäßigen Kontrolle am Mittwoch in einem der Zimmer eine nicht ansprechbare Frau, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Der Notarzt diagnostizierte eine lebensbedrohliche Unterzuckerung, die ohne Behandlung innerhalb weniger Stunden zum Tod geführt hätte. Ihre Rettung verdankt die Frau nach Angaben der Polizei auch der Gründlichkeit der Beamten: Zwei Prostituierte versicherten zwar, dass sich außer ihnen niemand im Betrieb aufhalte. Dennoch sei die Kontrolle trotzdem fortgeführt worden. Die Gründe für die Unterzuckerung der 44-Jährigen blieben zunächst unklar. Die Polizei München schloss ein Fremdverschulden aber aus.