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Mobilität:Online-Diskussion über Radkonzept

Das Radverkehrs- und Beschilderungskonzept für den Landkreis München befindet sich auf der Zielgeraden. Bei zwei Workshops konnten sich Bürgerinnen und Bürger im vergangenen Januar an der Ausarbeitung beteiligen, nun steht der letzte Termin der Öffentlichkeitsbeteiligung an, bei dem Interessierte nochmals ihre Ideen einbringen können. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird die Beteiligung als Online-Veranstaltung umgesetzt. Zur Teilnahme sind alle Einwohner des Landkreises für Dienstag, 1. Dezember, von 19 bis 20.30 Uhr eingeladen. Der Termin findet statt als "Cisco Webex"-Meeting. Der Link ist zu finden unter www.landkreis-muenchen.de/themen/mobilitaet/radverkehr.

Während des Online-Termins werden Vertreter der vom Landkreis beauftragten Planungs- und Beratungsgesellschaft die Entwicklung des Konzepts erläutern und über den aktuellen Stand berichten. Per Chat-Funktion haben die Teilnehmer Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anmerkungen einzubringen. Wer kurz vorher an den Termin erinnert werden möchte, kann sich vorab formlos per E-Mail beim Radverkehrsbeauftragten des Landkreises München, Jens Diehr (diehrj@lra-m.bayern.de), für diesen Service anmelden. Alle hierüber angemeldeten Teilnehmer erhalten nach dem Termin die Inhalte auch noch einmal zum Nachlesen als PDF-Dokument zugesandt.

Das Radverkehrs- und Beschilderungskonzept soll den Radverkehr im Landkreis unterstützen und die Strategie für die kommenden Jahre festlegen. Die Vergabe der Konzepterstellung hatte der Kreisausschuss im Mai 2019 beschlossen. Seit Juni 2019 arbeitet ein vom Landkreis beauftragtes Planungsbüro an der Erstellung der beiden Konzepte.

In den zwei öffentlichen Bürgerwerkstätten Ende Januar waren zahlreiche Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern aufgenommen worden, die in die weitere Ausarbeitung eingeflossen sind. Am Ende soll neben einem aktuellen Radinfrastrukturkonzept, das die Marschrichtung für die kommenden Jahre, vorgibt, auch ein Konzept für eine einheitliche und verständliche Beschilderung sämtlicher Radwege entstehen.

© SZ vom 18.11.2020 / SZ
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